Meine künstlerische Geschichte
Kunst begleitet mich schon mein Leben lang. Ich zeichnete und gestaltete schon immer gern und lebte diese Freude zuhause und im Rahmen des Schulunterrichtes, sowie im Vorkurs aus. Kommen Sie mit auf eine Reise auf meinem künstlerischen Weg.
7. - 8. Klasse
Der Kunstunterricht in meier Sekundarstufe war sehr prägend für mich. Schon in der Primarschule hatte ich Interesse am Zeichnen, doch es war für mich immer nur ein "kleines Hobby" gewesen. Da ich in der Sek von meiner BG Lehrerin sehr gefördert wurde, wuchs mein Interesse an Kunst und den verschiedenen Kunstrichtungen extrem. In dieser Zeit begann ich, neue Sachen auszuprobieren und spielte zum ersten Mal mit dem Gedanken, später beruflich in eine künstlerische Richtung zu gehen.
Neue Materialien
Im Kunstunterricht meiner Sekundarschule lernte ich viele Materialien und Techniken kennen, die ich sonst noch nie so benutzt habe. (Im Bild oben handelt es sich um farbige Tusche)
Neue Perspektiven
Die Aufträge waren sehr vielfältig und Alltagsbezogen. So mussten wir z.B. unser Kinderzimmer massstabsgetreu nachbauen und realistisch ausleuchten.
Gymnasialzeit
Im Sommer 2021 wechselte ich von der 8. Klasse ans Gymnasium Hofwil. Dort besuchte ich eine ganz normale Regelklasse und verfolgte meine künstlerischen Interessen "nur" im BG-Schwerpunktfach. Nach 2 Jahren Gymnasialzeit entschied ich mich das dies nicht der richtige Weg für mich ist und brach das Gymnasium ab um den Vorkurs an der Schule für Gestaltung Bern zu machen. Mein Ziel war es, die Lehrstelle als Theatermalerin bei den Bühnen Bern zu bekommen.
Leider bekam ich die gewünschte Lehrstelle schlussendlich nicht. Ich entschied mich, zurück ans Gymnasium zu gehen und es zu beenden. Der Gymer Hofwil bietet sogenannte "Talentförderungsklassen" an. Da ich in meiner Freizeit gern und intensiv ruderte, startete ich mein drittes Gymnasiales Jahr in der Talentförderung Sport. BG wählte ich aber weiterhin als Schwerpunktfach.
Dieses Bild entstand beim Schnuppertag bei den Bühnen Bern. Es ist über 2m hoch und mit Acryl auf Stoff gemalt. Es ist das grösste Werk das ich bisher auf eine Leinwand gemacht habe.
Während meinen (insgesamt 5) Gymnasialjahren entstanden viele Werke. Auch wenn die Zeit am Gymnasium nicht ganz so kunstintensiv war wie an der Schule für Gestaltung, konnte ich viel ausprobieren und lernen.
Wie geht es weiter?
HIERMIT BEWERBE ICH MICH FÜR DEN STUDIENGANG TRANSFORMATION DESIGN AN DER HKB.
Ich arbeite sehr gerne mit verschiedenen Kunstarten. Mich interessiert, wie Bild, Text, Raum, Audio oder digitale Medien zusammenwirken können. Besonders spannend finde ich es, wenn aus der Verbindung unterschiedlicher Medien und Techniken neue Ideen entstehen. Somit liebe ich es multimedial und interdisziplinär zu arbeiten.
Neben dem kreativen Arbeiten liegt mir auch das strukturelle Denken. Ich beschäftige mich gerne mit komplexen Systemen und bin auch akademisch sehr interessiert. Ich analysiere gerne Zusammenhänge und entwickle eigene Konzepte. Es macht mir Freude, Ideen nicht nur zu gestalten, sondern sie klar zu durchdenken und logisch aufzubauen.
Transformation Design interessiert mich, weil es Gestaltung mit gesellschaftlichen Fragen und strukturellen Prozessen verbindet. Ich möchte lernen, wie man Projekte entwickelt, die Veränderungen anstoßen und sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen.Dabei freue ich mich auf den Austausch mit Anderen, um unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.